Aktuelles und Neuerungen

Zusätzliche Analysen erforderlich für Produkte aus Indien

Alle Produkte aus Indien (ausgenommen Früchte TK und Konserven) sowie deren Erzeugnisse müssen für die Vermarktung mit der Knospe auf folgende Parameter analysiert werden (siehe dazu Newsletter 3/2020 sowie Importmanual, Kap. 7, Seite 15-16):

Ethylenoxid (Summe aus Ethylenoxid und 2-Chlorethanol, ausgedrückt als Ethylenoxid)

Futtermittel - Aktuelle Importeinschränkungen (Vermarktungssperren)

Anpassungen bei Körnermais, Futtergerste, -hafer, -triticale und Futterroggen.

Das Produktmanagement von Bio Suisse ist in regem Austausch mit der Branche.
Einige der an der Richtpreisrunde beschlossenen Vermarktungseinschränkungen wurden bereits aufgehoben. Aktuell gilt folgendes;
 

  • Vermarktungssperre für Knospe-Importware Triticale und Futterroggen gültig ab dem 15. Juli 2021.
  • Für Schweizer Umstellware (U1/U2) Futterroggen gibt es für allfällige Deklassierungen einen Rückbehalt zum Niveau des Richtpreises von konventionellem Getreide, angewandt auf Stufe Sammelstelle. Je nach Vermarktungslage wird dem Produzenten die Differenz zum Biorichtpreis zu einem späteren Zeitpunkt ausgezahlt


Medienmitteilung vom 21. Mai 2021

Keine Raufutter Importe ab 2022

Ab 1.1.2022 soll das gesamte Wiederkäuer-Futter zu 100 % aus Schweizer Knospe-Anbau stammen (ausgenommen Mühlennebenprodukte).
Das bedeutet, dass ab diesem Zeitpunkt keine Knospe-Bestätigungen für importiertes Raufutter mehr ausgestellt werden.
Wir werden die Betriebe im Ausland, welche Raufutter anbauen demnächst informieren, dass für diese eine BIOSUISSE ORGANIC Zertifizierung ab Ernte 2021 voraussichtlich nicht mehr notwendig ist.